Wahlkreis 5: SPD-Kandidatin Susanne Drescher

Am 20. September wird gewählt

Im Wahlkreis 5 (Gatow, Kladow, Alt-Pichelsdorf, Wilhelmstadt, Heerstraße Nord) hat die SPD zum ersten Mal eine Frau für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus nominiert. Susanne Drescher, eine Frau, die mitten im Leben steht, kommt aus einem politisch konservativ geprägten Elternhaus, stellte aber für sich fest, dass ihr Engagement in eine andere Richtung gehen müsse. Bereits sehr früh lernte sie zu argumentieren, zu diskutieren und gab ihrer Orientierung eine stärker sozialdemokratische Ausrichtung.  Soziale Ungerechtigkeit hat sie immer gestört und Gewinnmaximierung auf Kosten Schwächerer lehnt sie konsequent ab.  Susanne Drescher geht mit dem Motto „ich bin bereit, mich mit voller Kraft für diese Themen einzusetzen – und für Euch“ gut vorbereitet in den Wahlkampf.

Die Kandidatin lebt in der Wilhelmstadt und während vieler Jahre war ihr Alltag von den Aufgaben als alleinerziehende Mutter und ihrem verantwortungsvollen Beruf als Notärztin bei der Berliner Feuerwehr im Schichtdienst geprägt. An politisches Engagement war lange nicht zu denken, doch nun ist der Zeitpunkt da. Susannes heute erwachsener Sohn brachte es auf den Punkt. Er habe nun keine Betreuung mehr nötig und es gäbe ausreichend  Zeit für die politische Arbeit.

Seit 2021 bringt sich Susanne Drescher aktiv in die Politik ein und verfolg mit Nachdruck die Themen, die ihr am Herzen liegen.  Allem voran und aufgrund ihrer persönlichen Erfragungen, möchte sie sich für eine gute und verlässliche medizinische Versorgung ein. Diese soll für alle zeitnah und in allen Regionen der Stadt verfügbar sein, unabhängig davon, ob der Patient privat oder gesetzlich krankenversichert ist. Besonders auf die Versorgung älterer Mensch hat sie ihr Augenmerk gerichtet, denn als Notärztin machte sie die Erfahrung, dass ältere Menschen oft nicht wissen, welche Versorgung und Pflege ihnen zusteht. Weiterhin steht bei Susanne Drescher die Familienpolitik und hier besonders die Politik für Alleinerziehende weit oben. Die Notärztin weiß aus eigener Erfahrung um die Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Kind und Beruf. Daran schließt sie gleich ihre Forderungen im Bereich der Kiner- und Bildungspolitik an, denn nicht alle Kinder wachsen in unterstützenden Elternhäusern auf. Kitas und Schulen sind und müssen weiterhin Orte des sozialen Lernens und der Integration sein. 

In ihrem beruflichen Werdegang ist Susanne Drescher häufig  mit Alltagssexismus in Berührung gekommen. Sie musste besser sein als ihre männlichen Kollegen und stand dabei oft unter Beobachtung. Das ist nicht akzeptabel und muss geändert werden, meint Drescher.

Obwohl nicht in Berlin aufgewachsen, riss die enge familiäre Verbindung zur Familie und zu Berlin nie ab und im Jahr 2015 ging der große Traum von Susanne Drescher in Erfüllung, nämlich der einer Anstellung in einer Berliner Klinik. Der nächste Schritt folgte zwei Jahre später mit der Arbeit bei der größten Berufsfeuerwehr und dem größten Rettungsdienst Deutschlands. Heute ist sie Oberärztin der Berliner Feuerwehr.