Am 20. September wird gewählt
Wer Kai Wegner verstehen will, muss nach Kladow, Gatow oder in die Wilhelmstadt fahren. Havel, Grün und ein nachbarschaftliches Miteinander prägen diesen Teil Spandaus. In Spandau ist er geboren und aufgewachsen. Im Spandauer Süden lebt er mit seiner Familie und den beiden Hunden, hier gehen seine Kinder zur Schule und in den Sportverein. 2021 wählten ihn die Menschen direkt in das Abgeordnetenhaus von Berlin. Seither ist er ihre Stimme in Berlin und möchte es bleiben.
Die vergangenen drei Jahre führte Wegner zugleich als Regierender Bürgermeister die gesamte Stadt. Zur Wahl am 20. September tritt er für dieses Amt nicht erneut an, stattdessen unterstützt er Stefan Evers als CDU-Spitzenkandidaten. Um seinen Wahlkreis will er sich aber weiter kümmern: „In all meinen Funktionen war mir immer wichtig, dass ich der bleibe, der ich bin“, sagt Wegner. Dazu gehöre, vor Ort zu sein, zuzuhören und ein offenes Ohr dafür zu haben, was die Menschen wirklich bewegt – ob beim Bäcker, an der Tankstelle oder im Supermarkt, wo er nach eigener Aussage viel Rückhalt und Zuspruch erfährt.
Erreichbar ist Kai Wegner über sein Wahlkreisbüro, das er sich mit Bettina Meißner und Heiko Melzer teilt: Brunsbütteler Damm 269 (Ladenzeile), 13591 Berlin. Weil hier gleich drei Abgeordnete zusammenarbeiten, ist die Anlaufstelle durchgehend besetzt.
Auf die Frage, was sich unter seiner Regierungszeit getan hat, kann Wegner gute Erfolge aufweisen. Die Polizei habe endlich den Rückhalt und das konsequenteste Polizeigesetz Deutschlands bekommen, an den Schulen liege der Fokus wieder auf Lesen, Schreiben und Rechnen, die frühkindliche Bildung sei gestärkt und die deutsche Sprachförderung ausgebaut worden. Mit der Verwaltungsreform sei nach über 25 Jahren endlich wieder Bewegung in die Berliner Bürgerämter gekommen und Termine gibt es jetzt jederzeit. „Der Anfang ist gemacht, aber es bleibt weiterhin viel zu tun“, räumt er ein.
Vor der eigenen Haustür wird es dann konkret. Das Naherholungsgebiet der Rieselfelder soll frei von störenden Windrädern bleiben und die Sportvereine im Kiez sollen gestärkt werden. Anderes soll neu entstehen, wie z. B. eine moderne Jugendfreizeiteinrichtung im Ella-Kay-Heim, ein wiedereröffnetes Freibad Gatow und endlich eine schnellere ÖPNV-Anbindung mit U7-Anschluss an der Heerstraße. Dazu kommen die Dauerbrenner Sicherheit und Sauberkeit, hier setzt er sich ein für mehr Personal und bessere Ausrüstung von Polizei und Feuerwehr, eine besser ausgestattete BSR und ein Ordnungsamt, das Müllsündern konsequenter auf die Finger schaut. Bürokratieabbau ist auch weiterhin ein wichtiges Thema für ihn, weniger Formulare und schnellere Genehmigungen. Für den Bezirk ebenfalls wichtig ist der Erhalt wohnortnaher Arztpraxen, eine Versorgung die gesichert sein muss.
Dass Spandau vorankommt, ist Wegner wichtig und dabei setzt er auf Zusammenarbeit. Die Arbeit von Bezirksbürgermeister Frank Bewig lobt er als pragmatisch und verbindend. Berlin stehe am 20. September vor einer Richtungswahl, mahnt er: Extreme von rechts und links versuchten mit einfachen Parolen, die Gesellschaft zu spalten, statt die Mitte zu stärken. Als Spandauer, der die großen und kleinen Themen seines Wahlkreises aus dem Alltag kennt, bittet Kai Wegner die Nachbarinnen und Nachbarn im Wahlkreis 5 erneut um ihr Vertrauen.




