Wahlkreis 3: CDU-Kandidatin Kerstin Brauner

Am 20. Septemberwird gewählt

Für den Wahlkreis 3 mit Haselhorst, Siemensstadt bis hin nach Tiefwerder, dem Stresow und im Süden bis an die nördliche Wilhelmstadt grenzend, kandidiert erneut die CDU-Politikerin Kerstin Brauner. Nach der Wiederholungswahl fiel das Mandat dieses Wahlkreises an die Spandauer Politikerin, die zuvor als Kommunalpolitikerin in der BVV den Bezirk 23 Jahre lang mitgestalten durfte. Sie ist seit dem 16.3. 2023 Abgeordnete für den Wahlkreis 3.

Kerstin Brauner nutzt das langjährige Wahlkreisbüro ihres Kollegen und Vorgängers in der Nonnendammallee 80 weiter und hat hier eine zentrale Anlaufstele für die Bürgerinnen und Bürger. Viele Anliegen und Fragen werden per Mail gestellt und die Abeordnete nimmt sich viel Zeit für deren Beantwortung. Hinzu kommen Info-Stände und Sprechstunden, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu kommen und sich ihrer Probleme anzunehmen.

Im Berliner Abgeordnetenhaus ist Kerstin Brauner Sprecherin des Ausschusses für Wissenschaft und Forschung sowie Mitglied im Ausschuss Bund, Europa und Medien sowie im Ausschuss Digitalisierung und Datenschutz.

Kerstin Bauner ist in Spandau geboren, aufgewachsen und fühlt sich ihrem Bezirk auf das engste verbunden. Ihr Herz schlägt für ihren Wahlkreis, denn in diesem Ausschnitt des Bezirks zeigt sich alles, was Spandau ausmacht. Die Menschen leben sowohl Aktbauwohnungen als auch Reihen- und Einfamilienhäuser oder Genossenschaftswohnungen. Die Siemensstadt ist fast idyllisch zu nennen mit den zahlreichen Parkanlagen, Spielplätzen, mit den Sportangeboten des SC Siemensstadt sowie der Zitadelle, dem kulturellen Highlight Spandaus. Die U-Bahn sorgt für eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung – auch in die Innenstadt – und die geplante Reaktivierung der Siemensbahn ist zukunftsweisend für das nordöstlichste Gebiet Spandaus.

 Wie in keinem der anderen Wahlkreise spürt man hier die Aufbruchstimmung, denn in den kommenden Jahren wird sich viel verändern. Die Entstehung des Siemensstadt Square, die rasante Bebauung wie beispielsweise auf der Insel Gartenfeld, der Ausbau der verkehrlichen Anbindung oder die Errichtung eines Techno- und Industrieparks auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel bereiten den Bewohnerinnen und Bewohnern aber auch Sorge. Hier leben zum großen Teil „Siemensianer“ – auch im Pensionsalter -, die nun befürchten, künftig ihre Wohnung nicht mehr bezahlen zu können. Auch die Reaktivierung der Siemensbahn sorgt nicht nur für positive Resonanz und regt den Unmut der Anwohner, die ihre Wohnungen direkt an der zuvor stillgelegten Bahntrasse haben. Hier müssen vor der Inbetriebnahme der Bahn im Jahr 2029 – genau 100 Jahre nach der Eröffnung – entsprechende Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden.

Dass die Siemensstadt im Aufbruch begriffen ist, zeigt ebenfalls die Ansiedlung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Sozialversicherung in einem ehemaligen Siemens Gebäude, in dem zwischenzeitlich geflüchtete Menchen untergebracht waren.     

Über den SC Siemensstadt als einer der wichtigsten Standorte für den Breitensport im Bezirk, weiß Kerstin Brauner Positives zu berichten. Das Erlernen der Schwimmfähigkeit bei Kindern ist eine wichtige Kompetenz, meint sie und ist froh, dass die Schwimmbadsanierung nun endlich in Angriff genommen wird. Ein erstes Planungskonzept bildet bereits die Grundlage für alle weiteren Entwurfs- und Planungsschritte. Seit über zwölf Monaten arbeiten die Planungsbüros mit dem Vorstand des SC Siemensstadt eng zusammen. Weitere Finanzierungsgespräche mit dem Berliner Senat sowie die Ausarbeitung des Entwurfsplanung sind die nächsten Schritte.