Gregor Kempert ist Bezirksbürgermeister-Kandidat

Die SPD-Spandau hat gewählt

Am 20. September 2026 werden die Bürgerinnen und Bürger erneut zur Wahlurne gebeten. Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen stehen auf dem Programm. Die Spandauer SPD hat bereits die Kandidaten für Berlin und den Bezirk nominiert.  Bezirksstadtrat Gregor Kempert wurde schon seit längerem als Bezirksbürgermeister-Kandidat gehandelt und letztendlich auf  dem Kreisdelegiertentag am 11. Oktober mit großer Mehrheit  nominiert. Damit geht der Stadtrat für Soziales und Bürgerdienste gegen Amtsinhaber Frank Bewig bei der nächsten Wahl ins Rennen.

Kempert, Jahrgang 1974 und in Hamburg geboren, kam im Alter von vier Jahren nach Berlin und blickt in seiner beruflichen Laufbahn auf viele Stationen zurück: Ob in den Jahren 2004 bis 2007 als Unternehmensberater, danach bis 2015 mit einer Dozententätigkeit an der Uni Rostock als EU-Referent und als Referatsleiter Forschung und Wissenschaft. Im Jahr 2015 verschlug es ihn nach Berlin und er war fünf Jahre lang Schul- und Sportamtsleiter, danach ein Jahr lang Referatsleiter für Schulbau und Digitalisierung bei der Senatsverwaltung. Seit 2021 ist Gregor Kempert Stadtrat für Soziales und Bürgerdienst.

Spandau heute: Herr Kempert, welche Motivation steckt dahinter, sich als Bürgermeisterkandidat für Spandau aufstellen zu lassen?

Gregor Kempert: Ich möchte mehr für die Menschen in Spandau tun. Gerade als Stadtrat für Soziales habe ich in den vergangenen Jahren viel erlebt. Menschen, denen der Verlust ihrer Wohnung droht, Familien in viel zu engem Wohnraum – hier muss sich etwas ändern. Wir müssen den Menschen mehr Sicherheit geben. Ich bin bereit, den Finger auf die wunden Punkte zu legen und mich für nachhaltige Verbesserungen einzusetzen.

Spandau heute: Können Sie Beispiele nennen?

Gregor Kempert: Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung sind für mich wichtige Begriffe, die unser Zusammenleben prägen. Sicherheit und körperliche Unversehrtheit müssen gewährleistet werden, damit die Menschen keine Angst mehr haben, sich frei zu bewegen. Schauen Sie zum Beispiel den Münsinger Park an. Soziale Sicherheit muss gewährleistet werden, auch den Menschen, die nicht freiwillig in unseren Bezirk gekommen sind, eine neue Heimat zu geben.   

Spandau heute: Wie wollen Sie diese Ziel umgesetzen?

Gregor Kempert: Wir benötigen in Spandau mehr Kollegen im Ordnungsamt, die ein Auge auf die Geschehnisse werfen. In der Art wie früher die Kontaktbereichsbeamten. Wir müssen mehr Kieztage, mehr Sperrmülltage einrichten, um der Vermüllung in bestimmten Gebieten Herr zu werden. Bürgernahe – auch in verschiedenen Sprachen – ist also gefragt, um die Regeln des Miteinanders transparenter zu machen. Wir müssen Gespräche mit den Wohnungsbaugesellschaften führen und die  Probleme benennen.

Spandau heute: Wie sehen Sie Ihre Rolle als Bürgermeister?

Gregor Kempert:  Die Bezirksverwaltung macht hier klare Angaben. Beim Bezirksbürgermeister liegen die Ämter Personal und Finanzen sowie die Wirtschaftsförderung. Der Bezirksbürgermeister ist nicht Vorgesetzter der anderen Stadträte, dennoch ginge im Falle meiner Wahl mein Bestreben dahin, alle Kollegen mitzunehmen, das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren und im Einvernehmen mit ihnen zu handeln. Mit Blick auf das große Berlin hat der Bezirksbürgermeister eine prägende Aufgabe. Er repräsentiert den Bezirk und macht ihn nach außen hin sichtbar.

Spandau heute: Vielen dank für das Gespräch, Herr Kempert. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.