Zum Spitzenkandidaten nominiert
Auf dem letzten Parteitag der CDU-Spandau ist Bezirksbürgermeister Frank Bewig von den Delegierten einstimmig und in geheimer Abstimmung auf den ersten Platz der Liste zur Bezirksverordnetenversammlung gewählt und erneut zum Spitzenkandidaten nominiert worden.
Als erneuter Kandidat für das Amt des Bürgermeisters kann er seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen, die er nicht erst während seiner Zeit als Bürgermeister erworben hat, sondern auch in seinen Jahren als Stadtrat und in seinen weiteren politischen Ämtern. Im Politikgeschäft ist der studierte Diplom-Politologe seit über elf Jahren zu Hause und hat zahlreiche Stationen durchlaufen. In den Jahren 2011 bis 2014 war er Vorsteher in der BVV-Spandau, bevor er seit 2014 verschiedene Ressorts als Bezirksstadtrat innehatte: Von 2014 bis 2016 Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit, von 2016 bis 2021 Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit, von 2021 bis 2023 Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Sport. Seit März 2023 ist Frank Bewig Bezirksbürgermeister in Spandau und somit der zweite CDU-Bürgermeister des Bezirks nach dem 2. Weltkrieg.
Spandau heute: Herr Bewig, Sie treten erneut als Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters an. Worin liegen – neben der Zustimmung der Delegierten – Ihre Motivation und Ihr Antrieb?
Frank Bewig: Spandau ist mein Heimatbezirk und ich setze meine ganze Kraft daran, Spandau unideologisch und pragmatisch weiter nach vorne zu bringen. Gemeinsam mit Baustadtrat Thorsten Schatz und der Jugend- und Gesundheitsstadträtin Tanja Franzke sind wir ein starkes Team, das mit Freude am Wohlergehen des Bezirks arbeitet.
Spandau heute: Was zeichnet Sie neben Ihrer Qualifikation für das Amt des Bürgermeisters aus?
Frank Bewig: Ich bin durch und durch Spandauer, kann ich mit Überzeugung sagen. Hier geboren, hier zur Schule gegangen und mit der ganzen Familie hier zuhause. Während meiner zahlreichen Tätigkeiten habe ich unzählige Bürgerinnen und Bürger, viele Institutionen, Vereine aus allen Sparten des Lebens sowie große und kleine Gewerbebetriebe kennengelernt und kann mit Fug und Recht behaupten, mich in Spandau auszukennen.
Das qualifiziert mich für das Amt des Bürgermeisters und ich kann mich auf einen großen Schatz an Erfahrungen zum Wohl des Bezirks und der Menschen stützen.
Spandau heute: Wenn Sie auf die letzten zweieinhalb Jahre zurückblicken, welche Momente haben für Sie immer noch eine große Bedeutung?
Frank Bewig: Neben vielen Entscheidungen zum Wohle des Bezirks wie beispielsweise der Einrichtung von Projekten, um von Gewalt betroffene Frauen zu unterstützen, der Modernisierung der Bezirksverwaltung oder der Unterstützung des Spandauer Sports, der Erinnerungskultur sowie der Bereiche Veranstaltungen und soziale Medien bedeutet mir der Fortbestand des Galeria / Karstadt Hauses sehr viel.
Nachdem die Schließung unserer Filiale bereits beschlossene Sache war,
ist es mir gelungen, mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters und des Berliner Senats, den Insolvenzverwalter, den Eigentümer der Immobilie und die Unternehmensführung von Galeria / Karstadt an einen Tisch zu holen und davon zu überzeugen, dass Galeria/Karstadt in Spandau eine Zukunft hat. Für die Altstadt ist das Galerie Haus von großer Bedeutung.
Spandau heute: Welche Pläne haben Sie für die folgende Legislaturperiode?
Frank Bewig: Es gibt noch viel zu tun! Wir wollen mehr Spielräume im Bezirkshaushalt schaffen, um diese für mehr Sauberkeit, Pflege und Ordnung im öffentlichen Raum zu investieren. Die Bezirksverwaltung soll moderner und attraktiver werden wir wollen uns dafür einsetzen, die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern und den öffentlichen Personen-Nahverkehr auszubauen.
Spandau heute: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Bewig und weiterhin viel Erfolg.




